1. AA (American Akita) - Welpen kauen und nagen.
Die meisten wachsen aus dieser Phase bis zu ihrem ersten Lebensjahr hinaus, andere brauchen bis sie 2-jährig sind.
2. Der AA ist kein "Kläffer".
Er bellt nur aus gutem Grund, also sollten Sie wachsam werden, wenn Ihr AA bellt.
3. Der AA ist ein Jagdhund.
Der Jagdtrieb ist verschieden stark ausgeprägt. In wildreichen Gebieten nimmt man seinen AA besser an die Leine. Kleine Tiere (Katzen, Vögel, kleine Hunde) in der eigenen Familie sind meistens kein Problem.
4. AA sind äußerst FUTTERNEIDISCH!
Falls Sie andere Haustiere haben, stellen Sie sicher, daß der AA seinen eigenen Futternapf hat und halten Sie zur Futterzeit die anderen Tiere von Ihrem AA fern, bis er aufgefressen hat.
5. American Akita, die mit kleinen Kindern aufgewachsen sind, sind nicht unbedingt tolerant gegenüber anderen kleinen Kindern. Lassen Sie Ihren Hund niemals mit Kindern ohne Aufsicht, bis Sie sicher sind, daß der Hund das Kind wirklich mag, akzeptiert und toleriert. Es gibt auch viele AA, die die eigenen Kinder lieben, aber mit den Kindern aus der Nachbarschaft nichts zu tun haben wollen. Überhaupt sollte man große Hunde niemals mit Kindern allein lassen.
6. Kein AA läßt sich gern ärgern und könnte auch mal mit beißen reagieren. Manchen Kindern wird von den Eltern erlaubt, Tiere unfreundlich zu behandeln; ein Verhalten, daß später oft zur Tierquälerei führt. Trotz der sehr hohen Reizschwelle bei den AA sollten solche Kinder von ihnen ferngehalten werden, da es durchaus gefährlich werden kann, wenn ein solch großer Hund sich zu wehren beginnt. Auch gibt es kein Lebewesen welches alle Reizungen über sich ergehen läßt.
7. Der American Akita ist sehr dominant - eine ererbte Anlage von den Wolfsvorfahren. Gelegentlich versucht er die vorherrschende Stellung in seinem (Familien-) Rudel einzunehmen (besonders Jungrüden im Alter von 1 - 2 Jahren). Ein solches Verhalten dürfen Sie auf keinen Fall tolerieren, sondern mit konsequenter Korrektur darauf reagieren. AA mit gutem Temperament lassen sich gut erziehen, nicht mit Prügel, sondern mit intelligenter Disziplin.
8. AA sollen gehorsam sein und von ihrem Eigentümer ausgebildet werden. Schicken Sie ihn nicht in eine Hundeschule und lassen ihn von anderen ausbilden. Ihr AA wird es Ihnen nicht danken. Üben Sie gemeinsam mit Ihrem Hund die Unterordnung und es wird eine feste Verbindung mit Ihrem Hund daraus erwachsen. Man darf allerdings nicht vergessen, daß American Akitas extrem intelligent sind und sich sehr schnell langweilen, wenn sie nicht genügend gefordert werden. Es kann passieren, daß, wenn eine Übung zu oft wiederholt wird, der AA die Freude an der Arbeit verliert und einfach weggeht. Die Gehorsamsausbildung erfordert viel Einfühlung und Geduld.
9. Einige American Akita sind richtige "Schwätzer"! Sie lieben es zu grunzen, stöhnen und zu murmeln und Sie und sich zu unterhalten. Diese Unterhaltungsgeräusche sollen nicht als knurren interpretiert werden, denn knurren klingt anders. "Akita - Schwätzen" ist ein liebenswerter Zug und sollte niemanden erschrecken. Nach einiger Zeit mit Ihrem Hund werden Sie den Unterschied zwischen "Schwätzen" und knurren leicht erkennen.
10. American Akita sind auf keinen Fall als hyperaktiv zu bezeichnen. Sie sind sehr ruhig im Haus und draußen nur mäßig aktiv. Sie mögen in einen ruhigen Haushalt passen, aber für die optimale Gesundheit ist es sowohl für den Hund als auch für Herrchen oder Frauchen unerläßlich, für eine regelmäßige Bewegung zu sorgen.
11. AA sind sehr unglücklich, wenn sie abseits der Familie gehalten werden. Falls Sie ein gemeinsames Leben mit Ihrem AA in Haus und Garten nicht geplant haben, sollten Sie den Gedanken, einen solchen Hund anzuschaffen, nicht ernsthaft in Betracht ziehen.
12. Soll der American Akita mit einem anderen Hund zusammen gehalten werden, ist es sicherlich harmonischer, wenn die Tiere verschiedenen Geschlechts sind.
13. Falls Ihr AA eine Neigung zum Graben und Wühlen hat, wird Ihr Garten bald einer Mondlandschaft ähneln. American Akitas mit diesen Neigungen sind wirklich hervorragende große "Erdbewegungsmaschinen".
14. Einige American Akita sind "Flucht-Künstler". Sie setzen die Vorderpfoten einfach auf den Zaun und klettern darüber. Falls es ihnen gelingt, den Kopf unter dem Zaun hindurchzubekommen, ist es sicher, daß der Körper irgendwie folgen kann. Mit der richtigen Motivation gehen sie auch einfach durch einen Zaun.
15. AA haaren gewöhnlich 2 mal im Jahr in großem Umfang. Sie verlieren ihre ganze Unterwolle, und kleine Haarbüschel liegen überall im Haus. Der Haarwechsel dauert 4 bis 8 Wochen. In dieser Zeit sollte er täglich gebürstet werden. In der übrigen Zeit ist eine großartige Fellpflege nicht notwendig. Wenn der Hund vernünftig ernährt wird, pflegt sich das Fell von allein, wie eine "Bürste von innen".
16. PFLEGE: Falls Sie einen Welpen ins Haus bekommen, fangen Sie sehr früh damit an, ihn ans bürsten, Zähne putzen, Ohren reinigen, Krallen schneiden zu gewöhnen. Ein Welpe gewöhnt sich sehr schnell an diese Pflege. Auch ist diese langsame Gewöhnung viel besser als gegen ein 40 kg (oder mehr) schweres, sich wehrendes Tier anzukämpfen.
17. American Akita erreichen bei guter Kost und Pflege ein Alter von 10 - 14 Jahren.
18. American Akita sind loyale, ausgezeichnete Wachhunde, wunderbare Begleiter, die jede Zuwendung genießen, aber sie nicht verlangen. Sobald Sie erst einmal von einem American Akita "besessen worden sind", werden Sie nie wieder eine andere Rasse Ihr Eigen nennen wollen!